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Du spürst morgens einen dumpfen Schmerz im unteren Rücken oder es zieht nach einem langen Bürotag? Damit bist du nicht allein. Dieser Artikel zeigt einfache Rücken-, Dehn- und Kräftigungsübungen beim LWS-Syndrom sowie Tipps aus der Physiotherapie.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt. Massagegeräte sind Wellness-Hilfsmittel und kein Heilmittel; ein medizinischer Nutzen bei einzelnen Erkrankungen ist nicht belegt.
Meistens gehen Rückenschmerzen nicht dauerhaft von allein weg. Die gute Nachricht: Du hast es selbst in der Hand, aktiv zu werden.
– Carsten Graumann (Leichtathletiktrainer und Medizinstudent)
Was ist das LWS-Syndrom?
Das LWS-Syndrom ist ein Sammelbegriff für Beschwerden im Bereich der unteren Wirbelsäule – keine einzelne Krankheit, sondern ein Symptomkomplex mit unterschiedlichen Ursachen:
- Muskelverspannungen oder -verkürzungen
- Bandscheibenthemen
- Arthrose der kleinen Wirbelgelenke
- Fehlhaltungen, einseitige Belastung
- Bewegungsmangel, langes Sitzen
- Überbelastung, z. B. durch schweres Heben
Rückenschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Hole dir vor Beginn eines Übungsprogramms gerne ärztlichen Rat ein.
Ziele von Therapie und Selbsthilfe
Physiotherapie und gezielte Übungen verfolgen meist drei übergeordnete Ziele:
- Beschwerden im Alltag besser bewältigen
- Beweglichkeit verbessern
- Rumpfmuskulatur stabilisieren
Dazu braucht es eine Mischung aus Mobilisation, Dehnung und Kräftigung.
1. Mobilisation der Lendenwirbelsäule
Becken kippen im Liegen
- flach auf den Rücken legen, Beine angestellt
- Becken langsam nach vorne und hinten kippen
- 10–15 Wiederholungen, fließende Atmung
Katze-Kuh im Vierfüßlerstand
- Einatmen: Hohlkreuz (Kuh)
- Ausatmen: Rücken rund (Katze)
- 8–10 Wiederholungen
2. Dehnübungen
Hüftbeuger-Dehnung
- im Ausfallschritt das hintere Bein ablegen
- Oberkörper aufrecht, Becken nach vorne schieben
- 30 Sekunden pro Seite
Rückenrotation im Sitzen
- aufrecht auf einen Stuhl setzen
- Oberkörper zur Seite drehen, eine Hand auf das gegenüberliegende Knie
- 20–30 Sekunden halten
3. Kräftigungsübungen
Brücke (Glute Bridge)
- Rückenlage, Beine aufgestellt
- Becken anheben, bis der Körper eine Linie bildet
- 3 x 10 Wiederholungen
Seitstütz
- auf der Seite liegend, Unterarm aufstützen
- Becken anheben, Spannung halten
- 20–30 Sekunden pro Seite, 2–3 Durchgänge
Dead Bug
- Rückenlage, Arme und Beine in die Luft
- rechten Arm und linkes Bein langsam absenken, Rücken stabil
- 10 Wiederholungen pro Seite
Ergänzende Hilfsmittel
Massagepistole
Was macht die OrthoGun 3.0 besonders?
Die OrthoGun 3.0 bietet 5 Intensitätsstufen für eine kräftige Muskelmassage. Im Frequenzbereich von 19 bis 53 Hz wird sie schon ab 19 Hz von vielen als wohltuend und entspannend empfunden und bleibt selbst auf höchster Stufe laufruhig. Dank wechselbarer Aufsätze ist sie vielseitig einsetzbar. Der Akku mit bis zu 6 Stunden Laufzeit und das Leichtgewicht von 770 g machen sie zu einem praktischen Begleiter im Alltag oder beim Sport.
Viele empfinden gezielte Vibrationen an verspannter Muskulatur als wohltuend. Wichtig: die Massagepistole nicht direkt auf der Wirbelsäule anwenden, sondern nur auf der umliegenden Muskulatur. In diesem Video zeigt Carsten praktische Tipps und Übungen für den unteren Rücken:
Hinweis: Unsere Videos bieten Tipps zur Selbstmassage. Sie ersetzen keine professionelle Beratung oder Behandlung durch Ärztin/Arzt oder Physiotherapeut:in.
Akupressurmatte
Die Akupressurmatte mit den kleinen Noppen wird über Druckreize von vielen als entspannend empfunden. Eine Anwendung von 10–20 Minuten am Abend kann angenehm sein.
Hinweis: Diese Tools ersetzen keine medizinische Behandlung, können aber ergänzend genutzt werden.
Was macht die OrthoMatte besonders?
Die OrthoMatte ist die erste Akupressurmatte mit Vibrationsfunktion und kombiniert klassische Akupressur mit sanften Schwingungen. Viele nutzen sie zur Entspannung und zum allgemeinen Wohlbefinden – das Empfinden ist individuell. Unsere Expertin Lisa-Marie Thiele vergleicht die Vibration mit dem „Om“ im Yoga.
Was macht die Physiotherapie beim LWS-Syndrom?
Physiotherapie ist ein aktiver, individuell angepasster Prozess. Je nach Ursache kommen z. B. zum Einsatz:
- Manuelle Therapie (Mobilisation)
- Massagen (zum Lösen von Verspannungen)
- Krankengymnastik (Haltung, Koordination, Kraft)
- Elektro- oder Wärmetherapie
- Aufklärung & Alltagstipps
Alltagstipps zur Prävention
- ergonomischer Arbeitsplatz
- regelmäßige Pausen bei sitzender Tätigkeit
- kurze Spaziergänge oder leichtes Dehnen
- richtiges Heben aus den Beinen
Häufige Fragen (FAQ)
-
Wie oft sollte ich die Übungen machen?
Idealerweise täglich 10–15 Minuten. Lieber regelmäßig kurz als selten lang. -
Kann ich mit akuten Schmerzen trainieren?
Bei akuten Beschwerden zuerst die Ursache fachlich klären und ggf. physiotherapeutisch behandeln lassen. -
Wie lange bis zur Besserung?
Sehr individuell – entscheidend sind Regelmäßigkeit und korrekte Ausführung.
Fazit
Mit gezielten Übungen, regelmäßiger Physiotherapie und einem aktiven Lebensstil kannst du selbst viel für deinen Rücken tun und langfristig vorbeugen. Wichtig: dranbleiben, auf den Körper hören und Bewegung zur Gewohnheit machen. Bei anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen.


