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Du möchtest wissen, wo sich die wichtigsten Akupressurpunkte am Körper befinden und wie sie angewendet werden? Dann findest du hier einen verständlichen Überblick über häufig verwendete Druckpunkte, ihre Lage und ihre traditionelle Bedeutung in der Akupressur. So erhältst du eine gute Orientierung für den sicheren Einstieg in diese bewährte Methode.
Die Akupressur stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und basiert auf der gezielten Stimulation bestimmter Akupressurpunkte durch sanften Druck. In diesem Leitfaden erfährst du, wo die wichtigsten Druckpunkte liegen, wofür sie traditionell eingesetzt werden und worauf du bei der Anwendung achten solltest.
Hinweis: Die Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine medizinische Beratung oder Behandlung. Hole dir bei anhaltenden Beschwerden bitte ärztlichen Rat ein.
Wie funktioniert Akupressur?
Die Akupressur basiert auf dem Konzept der Meridiane – Energiebahnen, die in der Vorstellung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) den Körper durchziehen. Durch das Drücken bestimmter Punkte entlang dieser Meridiane soll der Energiefluss (Qi) harmonisiert und Blockaden gelöst werden.
Wofür Akupressur genutzt wird:
- Entspannung bei Verspannungen
- Förderung der Entspannung und Stressabbau
- Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens
- Verbesserung der Schlafqualität
- In der TCM mit Vitalität in Verbindung gebracht
Die Anwendung ist einfach: Mit den Fingern (meist Daumen oder Zeigefinger) wird sanfter bis fester Druck auf den jeweiligen Punkt ausgeübt. Die Stimulation sollte für 30 Sekunden bis 2 Minuten erfolgen, während du tief und ruhig atmest.
Die bekanntesten Akupressurpunkte und ihre Zuordnung
Hier findest du eine Übersicht bekannter Akupressurpunkte und ihrer traditionellen Zuordnung.
1. He Gu (LI4) – Der bekannte Punkt für Hände & Kopfbereich
Wichtig: Bitte nicht während der Schwangerschaft anwenden, da dieser Punkt Wehen auslösen kann.
- Lage: Zwischen Daumen und Zeigefinger auf dem Handrücken.
- In der TCM: wird mit dem Kopf-, Nacken- und Stressbereich in Verbindung gebracht.
- Anwendung: Mit kreisendem Druck für 30–60 Sekunden massieren, dann die andere Hand.

2. Nei Guan (P6) – Der bekannte Punkt am Handgelenk
Dieser Punkt wird häufig für Akupressur-Armbänder gegen Reiseübelkeit genutzt.
- Lage: Drei Fingerbreit unterhalb des Handgelenks, mittig zwischen den Sehnen.
- In der TCM: wird mit Übelkeit und innerer Ruhe in Verbindung gebracht.
- Anwendung: Mit sanftem Druck für 1–2 Minuten stimulieren.

3. Zu San Li (ST36) – Der Punkt für Energie in der TCM
Dieser Punkt gilt in der TCM als einer der wichtigsten zur Förderung von Vitalität.
- Lage: Etwa vier Fingerbreit unterhalb der Kniescheibe, leicht seitlich vom Schienbein.
- In der TCM: wird mit Vitalität, Energie und Wohlbefinden in Verbindung gebracht.
- Anwendung: Mit leichtem Druck oder kreisenden Bewegungen für 1–2 Minuten stimulieren.

4. Shen Men (HT7) – Der Punkt für Ruhe & guten Schlaf
- Lage: Am inneren Handgelenk, unterhalb des kleinen Fingers in einer kleinen Vertiefung.
- In der TCM: wird mit Ruhe, gutem Schlaf und innerer Balance in Verbindung gebracht.
- Anwendung: Vor dem Schlafengehen sanft für 30–60 Sekunden drücken.

5. Tai Chong (LV3) – Der Punkt für innere Anspannung
Dieser Punkt wird in der TCM oft in Kombination mit He Gu (LI4) genutzt.
- Lage: Auf dem Fußrücken, etwa zwei Fingerbreit oberhalb der großen Zehe, zwischen den Sehnen.
- In der TCM: wird mit innerer Anspannung und Ausgeglichenheit in Verbindung gebracht.
- Anwendung: Mit mittlerem Druck für 1–2 Minuten stimulieren.

Wie du Akupressur in den Alltag integrieren kannst
Akupressur entfaltet ihren Wohlfühleffekt besonders, wenn du sie regelmäßig anwendest. Hier einige Möglichkeiten, wie du sie in deinen Alltag einbauen kannst:
- Morgens: Den Zu San Li (ST36)-Punkt aktivieren, um in den Tag zu starten.
- Tagsüber: Bei Anspannung den He Gu (LI4)-Punkt stimulieren.
- Auf Reisen: Bei Unruhe den Nei Guan (P6)-Punkt nutzen.
- Abends: Den Shen Men (HT7)-Punkt drücken, um zur Ruhe zu kommen.
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Was die OrthoMatte so besonders macht
Ob nach einem langen Tag oder intensiver körperlicher Aktivität: Die OrthoMatte von OrthoMechanik ist die erste Akupressurmatte mit Vibrationsfunktion, die klassische Akupressur mit sanften, beruhigenden Schwingungen kombiniert. Diese Kombination kann helfen, Verspannungen zu lösen, die Durchblutung zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Die Wirkung ist dabei natürlich individuell. Unsere Expertin für ganzheitliche Gesundheit Lisa-Marie Thiele empfindet die Vibration als Sinnbild für das “Om” im Yoga, das Körper und Geist in Einklang bringt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann jeder Akupressur anwenden?
Akupressur ist eine sanfte Methode zur Selbstanwendung. Wenn du jedoch an schweren Erkrankungen leidest, solltest du vor der Anwendung Rücksprache mit einem Arzt oder TCM-Experten halten.
Wie oft sollte man Akupressur anwenden?
Akupressur kann täglich durchgeführt werden. Je nach Bedürfnis können einige Punkte mehrmals am Tag stimuliert werden.
Wie lange dauert es, bis man etwas spürt?
Das ist individuell, viele Menschen spüren bereits nach wenigen Minuten einen angenehmen Effekt. Bei länger bestehenden Beschwerden kann es mehrere Anwendungen dauern, bis sich ein spürbarer Effekt einstellt.
Kann Akupressur Nebenwirkungen haben?
Akupressur ist eine sanfte Methode, kann jedoch in seltenen Fällen zu leichter Muskelermüdung oder vorübergehender Empfindlichkeit führen. Falls du nach der Anwendung anhaltende Schmerzen oder Unwohlsein verspürst, solltest du die Methode anpassen oder pausieren.
Fazit
Akupressur ist eine einfache und beliebte Möglichkeit, Stress abzubauen und das körperliche und mentale Wohlbefinden zu unterstützen. Sie kann in den Alltag integriert werden und erfordert keine besondere Ausrüstung. Es lohnt sich, verschiedene Akupressurpunkte auszuprobieren und herauszufinden, welche für dich am besten passen.


