Akupressur gegen Verdauungsprobleme: So kannst du deinen Magen beruhigen

Sebastian Trimborn
Sebastian Trimborn

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Letzte Akutalisierung: July 28, 2026

Inhalt

    Verdauungsprobleme wie Völlegefühl, Blähungen oder ein unruhiger Magen können den Alltag beeinträchtigen. Wenn du nach einer sanften Ergänzung zu einem gesunden Lebensstil suchst, kann Akupressur eine interessante Methode sein. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Akupressurpunkte traditionell bei Verdauungsbeschwerden genutzt werden und wie du sie richtig anwendest.

    Die Akupressur ist ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und basiert auf der gezielten Stimulation bestimmter Druckpunkte am Körper. Hier erhältst du einen Überblick über häufig verwendete Akupressurpunkte bei Verdauungsproblemen, praktische Anwendungshinweise und wichtige Sicherheitstipps.

    In diesem Artikel erfährst du:

    • Welche Akupressurpunkte in der TCM dem Verdauungsbereich zugeordnet werden
    • Wie du sie richtig massierst
    • Tipps für eine bessere Verdauung durch einfache Anpassungen im Alltag

    Hinweis: Die Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte wende dich bei anhaltenden Beschwerden an einen Arzt.

    Was ist Akupressur und wie wird sie genutzt?

    Akupressur basiert auf denselben Prinzipien wie Akupunktur, allerdings ohne Nadeln. Durch sanften Druck auf bestimmte Energiepunkte (Meridiane) im Körper sollen in der Vorstellung der TCM Blockaden gelöst werden, die den Energiefluss (Qi) stören. Gerade bei Verdauungsbeschwerden wird die Anwendung von vielen als wohltuend empfunden, da Magen und Darm oft durch Stress oder ungesunde Ernährung aus dem Gleichgewicht geraten.

    5 Akupressurpunkte mit Bezug zum Verdauungsbereich

    1. Akupressurpunkt "Zusanli" (Magen 36 – ST36)

    • Lage: Etwa vier Fingerbreit unterhalb der Kniescheibe, leicht seitlich des Schienbeins.
    • In der TCM: wird mit dem Verdauungsbereich in Verbindung gebracht.
    • So massierst du ihn: Mit leichtem bis mittlerem Druck kreisende Bewegungen für 1-2 Minuten ausführen.
    Akupressurpunkt Zusanli (ST36) unterhalb der Kniescheibe.

    2. Akupressurpunkt "Neiguan" (Perikard 6 – P6)

    • Lage: Drei Fingerbreit oberhalb der Handgelenksfalte, zwischen den Sehnen.
    • In der TCM: wird mit Übelkeit und nervösem Magen in Verbindung gebracht.
    • So massierst du ihn: Mit Daumen oder Zeigefinger für 1-2 Minuten leicht drücken und kreisen.
    Nahaufnahme einer Hand, die mit dem Daumen auf das innere Handgelenk drückt – Akupressurpunkt Perikard 6 (P6).

    3. Akupressurpunkt "Hegu" (Dickdarm 4 – LI4)

    • Lage: Zwischen Daumen und Zeigefinger, an der höchsten Erhebung, wenn du die Finger zusammendrückst.
    • In der TCM: wird mit Stress und dem Verdauungsbereich in Verbindung gebracht.
    • So massierst du ihn: Mit mäßigem Druck für 1 Minute auf beiden Händen.
    Nahaufnahme von zwei Händen – Akupressurpunkt LI4 (Hegu) zwischen Daumen und Zeigefinger.

    4. Akupressurpunkt "Qihai" (Ren 6 – CV6)

    • Lage: Etwa zwei Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels.
    • In der TCM: wird mit dem Bauchraum und dem Energiefluss in Verbindung gebracht.
    • So massierst du ihn: Sanften Druck für 1-2 Minuten ausüben.

    Wie oft und wie lange sollte man Akupressur anwenden?

    • Ideal sind 1-2 Minuten pro Punkt, am besten 2-3 Mal täglich
    • Bei akutem Unwohlsein kannst du die Massage anwenden
    • Nach dem Essen solltest du 30 Minuten warten, bevor du mit der Akupressur beginnst
    • Bei anhaltenden Beschwerden ist ein ärztlicher Besuch ratsam

    OrthoMatte – Akupressurmatte mit Vibrationsfunktion von OrthoMechanik

    Was macht die OrthoMatte so besonders?

    Ob nach einem langen Tag oder intensiver körperlicher Aktivität: Die OrthoMatte von OrthoMechanik ist die erste Akupressurmatte mit Vibrationsfunktion, die klassische Akupressur mit sanften, beruhigenden Schwingungen kombiniert. Diese Kombination kann helfen, Verspannungen zu lösen, die Durchblutung zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Die Wirkung ist dabei natürlich individuell. Unsere Expertin für ganzheitliche Gesundheit Lisa-Marie Thiele empfindet die Vibration als Sinnbild für das “Om” im Yoga, das Körper und Geist in Einklang bringt.

    Weitere Tipps für eine gesunde Verdauung

    Neben der Akupressur kannst du deine Verdauung auch mit diesen einfachen Maßnahmen unterstützen:

    • Langsam essen: Gründliches Kauen entlastet den Magen
    • Ausreichend trinken: Besonders warmes Wasser und Kräutertees fördern die Verdauung
    • Bewegung: Ein kurzer Spaziergang nach dem Essen kann helfen, Blähungen zu vermeiden
    • Stress reduzieren: Yoga, Meditation oder Atemübungen können helfen, da Stress oft die Verdauung beeinträchtigt
    • Ballaststoffe & probiotische Lebensmittel: Diese unterstützen eine gesunde Darmflora

    Wichtig: Bei anhaltenden Beschwerden ist ein Arztbesuch empfehlenswert.

    Fazit

    Akupressur ist eine einfache Methode, die im Alltag individuell als wohltuend empfunden wird. Mit gezieltem Druck auf bestimmte Punkte kannst du Magen und Darm entspannen und das Wohlbefinden im Bauchraum unterstützen.