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Eine leichte Skoliose kann subtil, aber spürbar sein. Vielleicht merkst Du es beim langen Sitzen, beim Sport oder morgens nach dem Aufstehen: Etwas ist „aus dem Lot“. Die gute Nachricht ist, dass sich mit dem richtigen Know-how viel verändern lässt. Dieser Artikel zeigt Dir, wie Du Deine Haltung verbessern und Rückenübungen sinnvoll integrieren kannst.
Was ist eigentlich eine leichte Skoliose?
Bevor wir in die Praxis starten, hier ein kurzer Überblick: Skoliose bezeichnet eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule, die oft auch eine Verdrehung der Wirbelkörper mit sich bringt. Bei einer leichten Skoliose liegt der Krümmungswinkel meist unter ca. 20 Grad. Häufig bleibt sie unbemerkt oder wird zufällig beim Orthopäden festgestellt.
Symptome können sein:
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Rückenschmerzen bei Belastung
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Muskelverspannungen
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Ungleichmäßige Schultern oder Hüften
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Müdigkeit nach längerem Sitzen
Bewegung ist das A und O, aber gezielt!
Wenn Du an Bewegung denkst, geht es nicht darum, stundenlang Sport zu treiben. Viel wichtiger ist es, regelmäßig rückenfreundliche Aktivitäten in den Alltag zu integrieren.
Welche Bewegungsformen helfen bei Skoliose?
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Schwimmen: Besonders Rückenschwimmen stärkt die Rückenmuskulatur gleichmäßig
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Yoga & Pilates: Fördern Flexibilität, Körperspannung und Gleichgewicht, ideal bei Haltungsschwächen
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Gehen & Wandern: Sanfte, regelmäßige Bewegung, die die Wirbelsäule in Bewegung hält
Wichtig ist, dass Du die Übungen bewusst und kontrolliert durchführst. Schnell ausgeführte, unsaubere Bewegungen bringen wenig und können bestehende Beschwerden verschärfen.
Haltung im Alltag
Unsere Wirbelsäule liebt Abwechslung. Stundenlanges Sitzen kann zu Verspannungen und Schmerzen führen. Eine gesunde Haltung im Alltag zu fördern, ist deshalb entscheidend. Praktische Tipps für den Alltag:
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Sitzposition regelmäßig wechseln: Alle 30 Minuten aufstehen oder die Sitzposition verändern
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Ergonomischer Arbeitsplatz: Bildschirm auf Augenhöhe, Füße flach auf dem Boden, Rücken gestützt
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Stehpausen einlegen: Wer viel sitzt, sollte regelmäßig aufstehen oder einen höhenverstellbaren Tisch nutzen
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Atemübungen & Dehnungen: Auch kleine Pausen zur Mobilisation bringen Entlastung für die Wirbelsäule
Dein Rücken braucht Unterstützung
Eine leichte Skoliose kann durch gezielte Kräftigung der autochthonen Rückenmuskulatur, der Bauchmuskulatur und der Rumpfstabilisatoren positiv beeinflusst werden. Hier einige Rückenübungen für den Alltag, halte vorher gerne Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal:
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Brücke (Glute Bridge): Stärkt Po und unteren Rücken
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Vierfüßlerstand mit Arm-/Beinhebung: Fördert Gleichgewicht und Rumpfstabilität
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Seitstütz: Kräftigt die seitliche Rumpfmuskulatur, wichtig bei einseitiger Belastung
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Wall Angels: Verbessern Schulterhaltung und Mobilität
Wichtig: Qualität vor Quantität. Lieber wenige saubere Wiederholungen als viele unkontrollierte.
Tipp: Präventionskurs
Wenn Du’s richtig professionell angehen möchtest, lohnt sich ein Blick auf unseren Online-Präventionskurs (zertifiziert nach §20 SGB V):
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Präventive Kräftigung des oberen Rückens und Nackens
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Flexibel Zuhause durchführbar, wann immer Du willst
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Viele Krankenkassen erstatten bis zu 100% der Kursgebühren
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Mit gezielten Rückenübungen und Haltungsschulungen
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Gratis Orthomatte inklusive
Der Kurs eignet sich besonders für Menschen mit leichter Skoliose, da er Körperwahrnehmung, Mobilisation und Stabilisation gleichermaßen fördert und das bequem von Zuhause aus.
Entspannung und Regeneration
Ein oft unterschätzter Faktor: Regeneration. Verspannte Muskeln und Stress können Symptome verschlimmern. Genau hier kann eine Akupressurmatte helfen. Die Noppen stimulieren gezielt bestimmte Punkte am Rücken, was die Durchblutung fördert, Spannungen löst und ein tiefes Entspannungsgefühl erzeugen kann.
Mögliche Vorteile der Akupressurmatte:
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Linderung von Muskelverspannungen
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Förderung der Durchblutung
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Verbesserter Schlaf
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Unterstützung der Regeneration nach Rückenübungen
Tipp: Kombiniere regelmäßige Rückenübungen mit der Anwendung einer Akupressurmatte, zum Beispiel abends für 10–20 Minuten.
Was die OrthoMatte so besonders macht
Ob nach einem langen Tag oder intensiver körperlicher Aktivität: Die OrthoMatte ist die erste Akupressurmatte mit Vibrationsfunktion, die klassische Akupressur mit sanften, beruhigenden Schwingungen kombiniert. Diese Kombination kann helfen, Verspannungen zu lösen, die Durchblutung zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Die Wirkung ist dabei natürlich individuell. Unsere Expertin für ganzheitliche Gesundheit Lisa-Marie Thiele empfindet die Vibration als Sinnbild für das “Om” im Yoga, das Körper und Geist in Einklang bringt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Kann sich eine leichte Skoliose verschlechtern?
Ja, vor allem bei mangelnder Bewegung und schlechter Haltung. Regelmäßige Kräftigung kann das Risiko verringern. -
Wie oft sollte ich Rückenübungen machen?
Ideal sind 2–3 Mal pro Woche gezielte Übungen, gerne auch täglich kleine Bewegungsimpulse im Alltag. -
Zahlt die Krankenkasse den Präventionskurs?
Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen anteilig oder vollständig die Kosten für zertifizierte Kurse nach §20 SGB V.
Fazit
Eine leichte Skoliose muss Deinen Alltag nicht bestimmen. Mit gezielter Bewegung, aufrechter Haltung, bewusster Entspannung und passenden Hilfsmitteln wie einer Akupressurmatte kannst Du aktiv etwas für Deine Rückengesundheit tun. Besonders empfehlenswert: Unser nach § 20 SGB V zertifizierte Präventionskurs mit Physiotherapeut Matteo Spier – ein einfacher Einstieg, der nachhaltig wirkt.


