Nackenschmerzen durch Helm & Skibrille

Thao Vy Duong
Thao Vy Duong

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Letzte Akutalisierung: December 02, 2025

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    Du kennst es vielleicht: Ein herrlicher Tag im Schnee, die Sonne scheint, die Abfahrt läuft wie geschmiert und am Abend meldet sich der Nacken. Verspannt, drückend, manchmal sogar mit Kopfschmerzen. Besonders häufig passiert das beim Skifahren, wenn über längere Zeit ein Skihelm und eine Skibrille getragen werden. Aber warum eigentlich?

    Was viele unterschätzen: Der zusätzliche Druck auf die Halswirbelsäule (HWS) durch Helmgewicht und die Haltung der Skibrille kann die Muskulatur im Nacken stark beanspruchen. In diesem Artikel erfährst Du, warum es beim Skifahren zu Nackenschmerzen kommen kann, welche Rolle Helm und Brille dabei spielen und was Du konkret dagegen tun kannst.

    Warum treten beim Skifahren Nackenschmerzen auf?

    Beim Skifahren arbeiten nicht nur Beine und Rumpf, auch der Kopf wird durch das ständige Gleichgewicht-Halten und die wechselnden Haltungen stark beansprucht. Wenn dann noch ein schwerer Helm und eine eng sitzende Skibrille dazukommen, kann das schnell zu Überlastungen führen.

    1. Belastung durch das Helmgewicht

    Ein moderner Skihelm wiegt zwar meist zwischen 400 und 600 Gramm. Klingt nicht viel, aber:

    • Das Gewicht wirkt über Stunden direkt auf die HWS

    • Bei aktiver Fahrt mit Sprüngen und schnellen Kurven verstärken sich die Kräfte auf Nacken und Schultern

    • Besonders bei schlechter Passform kann der Helm verrutschen und zu einer unnatürlichen Kopfhaltung führen

    2. Ungünstige Haltung durch die Skibrille

    Die Skibrille drückt oft auf das Gesicht, bei falscher Einstellung oder schlechter Qualität noch stärker. Das kann dazu führen, dass Du unbewusst die Stirn oder den Nacken anspannst, um sie „in Position zu halten“.

    • Unbewusste Muskelanspannung rund um Augen, Stirn und Hinterkopf

    • Bei längerem Tragen mögliche Reizung der oberen Nackenmuskulatur

    • Einschränkung des Sichtfeldes = kompensierende Kopfbewegungen = zusätzliche Belastung

    Typische Beschwerden

    Die häufigsten Symptome, über die Skifahrer klagen, wenn es um Verspannungen beim Skifahren geht, sind:

    • Steifer Nacken oder eingeschränkte Beweglichkeit nach dem Skitag

    • Druckgefühl zwischen Schultern und Hinterkopf

    • Spannungskopfschmerzen, oft von hinten nach vorn ziehend

    • Schwindel oder Sehstörungen bei starker HWS-Überlastung

    Was hilft gegen die Nackenschmerzen?

    Die gute Nachricht: Mit ein paar gezielten Maßnahmen kannst Du die Belastung deutlich reduzieren oder im Idealfall sogar ganz vermeiden.

    1. Helm & Brille richtig anpassen

    Fangen wir mit der Ausrüstung an, denn oft liegt die Lösung schon in den Basics.

    • Helmgröße prüfen: Der Helm sollte fest, aber nicht drückend sitzen. Ein zu lockerer Helm rutscht, ein zu enger presst auf die Schädelbasis.

    • Gewicht optimieren: Achte beim Kauf auf das Gewicht. Es gibt mittlerweile ultraleichte Helme, die trotzdem sicher sind.

    • Skibrille anpassen: Der Sitz der Brille sollte weder auf Nase noch Stirn zu stark drücken. Nutze Modelle mit weichen, flexiblen Rahmen.

    2. Lockerungsübungen für Nacken & Schultern

    Kurze Mobilisationsübungen vor und nach dem Skifahren können Wunder wirken. Hier ein paar einfache Beispiele:

    • Kopfdrehung im Sitzen (3x pro Seite): Langsam den Kopf zur Seite drehen, als würdest Du über Deine Schulter schauen. In der Endposition 5 Sekunden halten.

    • Nackendehnung seitlich (2x pro Seite): Den Kopf zur Seite neigen (Ohr zur Schulter), mit der Hand vorsichtig verstärken. Dehnung 15 Sekunden halten.

    • Schulterkreisen (10x vorwärts, 10x rückwärts): Lockert die Schultermuskulatur und aktiviert den oberen Rücken.

    3. Regeneration mit Hilfsmitteln

    Auch nach dem Skitag kannst Du aktiv etwas für Deine Entspannung tun. Bitte beachte vor der Anwendung stets die Herstellerhinweise. Die Geräte ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

    Massagepistole

    Ideal zur punktuellen Muskelentspannung. Besonders im Bereich zwischen Schulterblättern, Nackenansatz und Trapezmuskel wirkt sie durchblutungsfördernd und schmerzlindernd.

    • Achte auf sanfte Stufe bei empfindlichen Regionen

    • Bitte nie direkt auf Knochen, Gelenke oder Wirbelsäule anwenden

    • Maximal 1–2 Minuten pro Bereich

    Was macht die OrthoGun 3.0 so besonders?

    Die OrthoGun 3.0 bietet 5 Intensitätsstufen für eine tiefenwirksame Muskelbehandlung. Im Frequenzbereich von 19 bis 53 Hz entfaltet sie schon ab 19 Hz eine wohltuend entspannende Wirkung und bleibt selbst auf höchster Stufe laufruhig. Dank der wechselbaren Aufsätze ist sie an individuelle Bedürfnisse anpassbar. Der langlebige Akku mit bis zu 6 Stunden Laufzeit und ihr Leichtgewicht von 770g machen sie zum perfekten Begleiter im Alltag oder beim Sport. Sichere Dir jetzt den App Zugang mit Expertenvideos zur Anwendung!

    Akupressurmatte

    Eine Akupressurmatte kann helfen, die Durchblutung im Nacken-Schulter-Bereich zu fördern und Verspannungen zu lösen.

    • Täglich 10–20 Minuten auf dem Rücken liegen

    • Bei Bedarf ein dünnes Tuch unterlegen, wenn der Druck zu stark ist

    Warum die OrthoMatte so besonders ist?

    Ob nach einem langen Tag oder intensiver körperlicher Aktivität: Die OrthoMatte ist die erste Akupressurmatte mit Vibrationsfunktion, die klassische Akupressur mit sanften, beruhigenden Schwingungen kombiniert. Diese Kombination kann helfen, Verspannungen zu lösen, die Durchblutung zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Die Wirkung ist dabei natürlich individuell. Unsere Expertin für ganzheitliche Gesundheit Lisa-Marie Thiele empfindet die Vibration als Sinnbild für das “Om” im Yoga, das Körper und Geist in Einklang bringt.

    So kannst Du Deinen Körper vorbereiten

    Nicht erst auf der Piste, sondern schon in der Vorbereitungsphase kannst Du Deine HWS stabilisieren:

    • Gezieltes Nackentraining: Übungen zur Stärkung der tiefen Nackenmuskulatur

    • Haltungstraining: z. B. mit einem Balance Board oder durch Pilates oder Yoga

    • Wärmeanwendungen: vor dem Skitag z. B. eine Wärmflasche oder Wärmepflaster zur Durchblutungsförderung

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    • Kann ein Skihelm wirklich Nackenschmerzen verursachen?
      Vor allem bei ungünstiger Passform oder übermäßigem Gewicht kann der Helm den Nacken über Stunden belasten.

    • Wie oft sollte man Lockerungsübungen beim Skifahren machen?
      Idealerweise täglich, vor dem ersten Lauf zur Aktivierung und nach dem letzten zur Entspannung.

    • Kann eine Akupressurmatte bei chronischen Verspannungen helfen?
      Eine regelmäßige Anwendung kann die Muskelentspannung fördern, ersetzt aber keine medizinische Therapie bei ernsthaften Beschwerden.

    Fazit

    Wenn Du regelmäßig Skifahren gehst und dabei unter Nackenverspannungen leidest, lohnt es sich, einmal genau hinzuschauen: Wie sitzt Dein Helm? Ist die Brille optimal eingestellt? Und was tust Du eigentlich für Deine Regeneration? Mit ein paar kleinen Veränderungen kannst Du nicht nur Schmerzen vermeiden, sondern auch das Beste aus Deinem Skitag herausholen.