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Kennst Du das auch? Nach einem langen Tag fühlt sich Dein Rücken steif an, die Schultern sind verspannt und beim Dehnen zwickt es hier und da? Vielleicht hast Du auch schon mal von verklebten Faszien gehört und Dich gefragt, ob Faszientraining Dir da helfen kann?
Die gute Nachricht: Ja, es kann. Aber damit es wirklich etwas bringt, ist nicht nur die Technik entscheidend, sondern auch, wie oft Du trainierst und wie Du das Training sinnvoll in Deinen Alltag integrierst. In diesem Artikel erfährst Du, wie oft Faszientraining sinnvoll ist, wie lange eine Einheit dauern sollte.
Was bringt Faszientraining überhaupt?
Faszien sind bindegewebige Strukturen, die Muskeln, Organe und Gelenke umhüllen. Sie sorgen für Stabilität, Beweglichkeit und Kraftübertragung im Körper. Belastung, Stress oder Bewegungsmangel können jedoch zu Verklebungen oder Verhärtungen führen.
Regelmäßiges Faszientraining kann helfen:
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Muskelverspannungen zu lösen
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die Beweglichkeit zu verbessern
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Schmerzen zu lindern oder vorzubeugen
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die Regeneration nach dem Sport zu fördern
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das Körpergefühl zu steigern
Die richtige Frequenz hängt stark davon ab, was Du mit dem Training erreichen willst.
Ziel: Schmerzen lindern oder vorbeugen
Wenn Du unter Verspannungen oder myofaszialen Beschwerden leidest (z. B. im Rücken oder Nacken), kannst Du:
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2–4 Mal pro Woche Faszientraining einplanen
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dabei gezielt die betroffenen Körperregionen bearbeiten
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idealerweise mit sanftem Druck und langsamen Bewegungen arbeiten
Tipp: Bei akuten Verspannungen kannst Du die betroffene Region ein bis zweimal täglich für je 1–2 Minuten mit der Massagepistole behandeln. Vorausgesetzt, es bestehen keine medizinischen Kontraindikationen.
Ziel: Beweglichkeit verbessern
Wenn Dein Fokus auf Mobilität und geschmeidiger Bewegung liegt:
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2–3 Einheiten pro Woche sind empfehlenswert
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zusätzlich Mobilisationsübungen (z. B. Cat-Cow, Hüftkreisen, dynamisches Dehnen) einbauen
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kurze Einheiten (10–15 Minuten) reichen aus, wenn sie regelmäßig stattfinden
Ziel: Regeneration & Leistungssteigerung (z. B. im Sport)
Nach dem Sport oder intensiver Belastung hilft Faszientraining bei der schnelleren Erholung. Für diesen Zweck gilt:
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nach jedem Training 5–10 Minuten Faszienpflege
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Massagepistole direkt nach dem Training (nicht auf Knochen oder Sehnen!)
Rolle bevorzugt entlang der Muskelgruppen, nicht auf Gelenken
Tipp: Die Massagepistole
Durch perkussive Vibrationen können sie tief ins Gewebe wirken und helfen bei:
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muskulären Verspannungen
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der Durchblutung
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der Vorbereitung auf Belastung (Aufwärmen)
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der Regeneration nach Sporteinheiten
Anwendungsempfehlungen:
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Nur auf muskulären Flächen anwenden, nie direkt auf Knochen, Gelenken oder offenen Wunden
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Beginne mit der niedrigsten Intensitätsstufe
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Dauer pro Muskelgruppe: 30 Sekunden bis max. 2 Minuten
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Nicht bei akuten Entzündungen, Blutverdünnern oder Schwangerschaft ohne ärztliche Rücksprache nutzen
Hinweis: Die Massagepistole ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung.
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Wie lange sollte eine Faszieneinheit dauern?
Kurz gesagt: Qualität vor Quantität. Als Tipp: Lieber regelmäßig kurz, als einmal die Woche zu lang. Kontinuität bringt langfristig mehr Wirkung. Höre stets auf Deinen Körper und hole Dir bei Unsicherheiten fachlichen Rat ein.
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Einsteiger: 10–15 Minuten reichen absolut aus
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Fortgeschrittene oder nach dem Sport: 15–30 Minuten sind empfehlenswert
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Massagepistole: 5–10 Minuten als Ergänzung zum klassischen Training
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Darf ich eine Massagepistole verwenden?
Achte darauf, dass keine Kontraindikationen vorliegen. Höre aber immer auf Dein Körpergefühl und sprich gerne vorher mit einem Arzt. -
Kann Faszientraining schädlich sein?
Nicht bei korrekter Durchführung. Wichtig: Keine Schmerzen provozieren, nicht über die Gelenke rollen und bei Unsicherheiten ärztlich abklären lassen. -
Faszientraining oder Dehnen?
Beides kann hilfreich sein. Kombiniert angewendet werden, erzielst Du die besten Ergebnisse.
Fazit
Ein durchdachter Trainingsplan für Faszien muss kein Hexenwerk sein. Entscheidend ist, dass Du regelmäßig, zielgerichtet und mit Verstand trainierst. Ob mit Faszienrolle oder Massagepistole: Bereits 2–4 Einheiten pro Woche können Deine Beweglichkeit verbessern, Schmerzen lindern und Dir ein ganz neues Körpergefühl geben.


