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Ischiasschmerzen können vom unteren Rücken über das Gesäß bis ins Bein ausstrahlen und den Alltag deutlich beeinträchtigen. Wenn du nach einer sanften ergänzenden Methode suchst, kann Akupressur eine interessante Option sein. Dabei werden gezielt bestimmte Akupressurpunkte durch Druck stimuliert, wie es in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beschrieben wird.
In diesem Ratgeber erfährst Du, welche Akupressurpunkte bei Ischiasschmerzen traditionell angewendet werden, wie Du sie finden kannst und worauf du bei der Anwendung achten solltest.
Hinweis: Die Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden, starken oder neu auftretenden Beschwerden sollte eine medizinische Abklärung erfolgen.
Was ist Akupressur?
Akupressur ist eine manuelle Methode aus der TCM, bei der bestimmte Punkte auf den Meridianen durch Druck stimuliert werden. Anders als bei der Akupunktur wird nicht mit Nadeln gearbeitet, sondern mit den Fingern, Händen oder Hilfsmitteln wie einer Akupressurmatte. Sie wird traditionell zur Entspannung eingesetzt.
Ursachen für Ischiasbeschwerden
Der Ischiasnerv verläuft vom unteren Rücken über das Gesäß bis ins Bein. Wird er gereizt, kann ein ausstrahlendes Gefühl entstehen. Eine genaue Einordnung gehört in ärztliche Hände.
Mögliche Hintergründe:
- Muskelverspannungen im unteren Rücken oder Gesäß
- Bandscheibenthemen
- Fehlhaltungen durch langes Sitzen oder einseitige Belastung
- Schwangerschaft (durch hormonelle Umstellungen und veränderte Statik)
Wie wird Akupressur hier eingesetzt?
In der TCM wird die Stimulation bestimmter Punkte mit Entspannung in Verbindung gebracht. Häufig genannt werden Punkte am Rücken sowie reflektorische Zonen an Beinen oder Händen. Ein medizinischer Nutzen bei Ischiasbeschwerden ist wissenschaftlich nicht belegt; viele empfinden die Anwendung jedoch als wohltuend und entspannend.
Bekannte Druckpunkte
1. Blase 40 (Weizhong)
- Lage: Mitte der Kniekehle
- In der TCM: wird dem Rücken- und Beinbereich zugeordnet
- Anwendung: mit dem Daumen sanft 30–60 Sekunden drücken; nicht bei Krampfadern anwenden
2. Blase 23 (Shenshu)
- Lage: zwei Fingerbreit seitlich der Wirbelsäule auf Höhe der Taille
- In der TCM: wird der Lendenregion zugeordnet
- Anwendung: beidseitig drücken oder mit der flachen Hand kreisend massieren
3. Gallenblase 30 (Huantiao)
- Lage: in der Gesäßmitte, etwa auf halbem Weg zwischen Hüftknochen und Kreuzbein
- In der TCM: wird dem Gesäß- und Beinbereich zugeordnet
- Anwendung: mit der Faust leicht klopfen oder mit dem Daumen Druck ausüben
4. Blase 57 (Chengshan)
- Lage: in der Wade, mittig zwischen Kniekehle und Ferse
- In der TCM: wird dem Beinbereich zugeordnet
- Anwendung: mit Daumen oder Knöcheln gleichmäßig massieren
Praktische Tipps zur Selbstanwendung
- Täglich 5–10 Minuten Zeit nehmen
- Ruhig und tief atmen
- Fingerkuppen oder kleine Massagehilfen nutzen
- Auf den Körper achten: Es darf leicht ziehen, aber nicht wehtun.
- Regelmäßig wiederholen
Akupressur lieber vermeiden:
- bei akuten Entzündungen oder Fieber
- in der Schwangerschaft ohne Rücksprache mit Fachpersonal
- bei Hautproblemen oder offenen Wunden an der Druckstelle
- im Zweifel eine Fachperson konsultieren
Tipp: Die Akupressurmatte mit Vibrationsfunktion
Ein beliebtes Hilfsmittel ist die Akupressurmatte. Tausende kleiner Kunststoffspitzen stimulieren gleichzeitig zahlreiche Punkte auf Rücken, Gesäß und Beinen.
Lege dich täglich 10–20 Minuten darauf. Anfangs kann es ungewohnt sein, beginne am besten mit dünner Kleidung und steigere dich langsam. Die Anwendung ersetzt keine medizinische Behandlung und die Wirkung ist individuell.
Die OrthoMatte von OrthoMechanik stellt unsere Expertin für ganzheitliche Gesundheit Lisa-Marie Thiele in diesem Video vor:
Du kannst die Intensität jederzeit anpassen, das macht die OrthoMatte zu einem vielseitigen Begleiter im Alltag, nach dem Sport oder vor dem Schlafengehen.
– Lisa-Marie Thiele (Expertin für ganzheitliche Gesundheit)
Was macht die OrthoMatte besonders?
Die OrthoMatte von OrthoMechanik ist die erste Akupressurmatte mit Vibrationsfunktion und kombiniert klassische Akupressur mit sanften, beruhigenden Schwingungen. Viele nutzen sie zur Entspannung verspannter Muskulatur und zum allgemeinen Wohlbefinden – das Empfinden ist individuell. Unsere Expertin für ganzheitliche Gesundheit Lisa-Marie Thiele vergleicht die Vibration mit dem „Om" im Yoga, das Körper und Geist in Einklang bringt.
\nHäufige Fragen (FAQ)
\nHilft Akupressur sofort?
Das Empfinden ist individuell. Manche empfinden die Anwendung als angenehm, ein medizinischer Nutzen ist nicht belegt.
Kann ich Akupressur selbst durchführen?
Die meisten Punkte lassen sich selbst stimulieren. Auf korrekte Ausführung achten und auf den Körper hören.
Ist eine Akupressurmatte gefährlich?
Bei sachgemäßer Verwendung gilt sie als gut verträglich. Bei bestimmten Themen (z. B. Gerinnungsstörungen oder Schwangerschaft) vorab ärztlich Rücksprache halten.
Fazit
\nAkupressur ist eine sanfte Entspannungsmethode aus der TCM. Mit etwas Übung lassen sich die beschriebenen Druckpunkte selbst finden – ob mit den Händen oder der Akupressurmatte. Wichtig: Bei starken, wiederkehrenden oder plötzlich auftretenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen, um die Ursachen abzuklären.


