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2450 Kilometer mit dem Fahrrad in nur 4 Tagen. Kaum Schlaf, permanente Belastung, Gegenwind, Stürze und mentale Tiefpunkte. Was für viele unmöglich klingt, wurde für Sebastian (“Basti”) Trimborn Realität. Gemeinsam mit seinem Team startete Basti am Kölner Dom mit einem klaren Ziel: so schnell wie möglich Richtung Afrika.
Die Strecke führte quer durch Frankreich bis in den Süden Spaniens nach Tarifa. Insgesamt standen rund 25.000 Höhenmeter, mehrere Nächte ohne Schlaf und nahezu durchgehende Belastung auf dem Programm. Dabei wurde schnell klar: Dieses Projekt war weit mehr als nur eine sportliche Herausforderung.
Sebastian Trimborn spricht offen über Hungerast-Momente, Nackenschmerzen, Schlafentzug und darüber, warum gerade die schwierigsten Situationen diese Tour so besonders gemacht haben. Der folgende Einblick zeigt, welche Herausforderungen unterwegs entstanden und warum Teamwork eine entscheidende Rolle spielt.
Der Start am Kölner Dom
Der Startschuss fiel am 12. April 2026 mittags am Kölner Dom. Schon vor Beginn wurde es hektisch: Stau und Baustellen sorgten dafür, dass das Team leicht verspätet ankam. Laut Basti kamen deutlich mehr Menschen zum Start als ursprünglich angenommen.
Viele begleiteten ihn sogar auf den ersten Kilometern aus Köln heraus. Sebastian beschreibt diesen Moment als echten Motivationsschub:
„Als die Leute da waren, ist der ganze Stress abgefallen.“
Gerade bei langen Ultracycling-Challenges kann die mentale Ausgangslage eine wichtige Rolle spielen. Motivation, Fokus und emotionale Unterstützung beeinflussen oft, wie Fahrer mit den ersten Belastungen umgehen.
620 Kilometer am ersten Tag
Schon am ersten Tag legte Basti rund 620 Kilometer zurück. Die Strecke führte bis in die Nähe von Paris – noch innerhalb der ersten Nacht. Besonders schwierig wurde es, als das Team aufgrund von Einbahnstraßen kurzfristig den Kontakt verlor. Die geplante Versorgung funktionierte in diesem Moment nicht mehr wie vorgesehen. Gleichzeitig hatte Basti keine zusätzliche Verpflegung direkt am Körper. Die Folge: ein klassischer Hungerast.
„Ich hatte nichts mehr zu essen und irgendwann einfach Hunger.“
Im Ausdauersport beschreibt ein Hungerast einen massiven Leistungsabfall durch Energiemangel. Konzentration, Reaktionsfähigkeit und körperliche Leistungsfähigkeit können dadurch deutlich eingeschränkt werden. Nach diesem Vorfall passte das Team die Strategie direkt an. Ab diesem Zeitpunkt hatte Sebastian dauerhaft zusätzliche Riegel und Gels dabei, um Versorgungslücken zu vermeiden.
Warum das Team entscheidend war
Im Gegensatz zu vielen früheren Bikepacking-Touren absolvierte Sebastian diese Tour als Supported-Projekt mit Crew.
Das bedeutete:
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Begleitfahrzeuge
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Verpflegung
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Navigation
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Materialmanagement
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Media-Team
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Organisation unterwegs
Allerdings zeigte sich schnell, dass auch Supported Ultracycling komplex sein kann. Zwei Mechaniker sagten kurzfristig ab, weshalb kleinere Reparaturen teilweise spontan organisiert werden mussten. Auch innerhalb des Teams entstanden immer wieder stressige Situationen. Schlafmangel, Zeitdruck und permanente Belastung sorgten dafür, dass nicht immer alles reibungslos lief. Gleichzeitig beschreibt Basti genau diese Dynamik als einen der wichtigsten Teile des Projekts:
„Man lernt vieles erst unterwegs und merkt dabei schnell, was wirklich funktioniert. Genau dadurch entsteht aber auch dieses besondere Gefühl, die Herausforderung gemeinsam als Team geschafft zu haben.“
Nackenschmerzen nach über 40 Stunden Belastung
Eine der größten körperlichen Herausforderungen waren starke Nackenschmerzen. Interessant dabei war: Die Ursache lag offenbar nicht in mangelnder Fitness, sondern in einer leicht veränderten Sitzposition auf dem Zeitfahrrad. Während der langen Belastung rutschte Basti weiter nach hinten auf dem Sattel. Dadurch veränderte sich die Position des Oberkörpers minimal.
Das Team analysierte Fotos der Fahrposition und passte den Auflieger um etwa einen Zentimeter an. Mit spürbarem Effekt: Die Beschwerden wurden deutlich besser. Gerade im Ultracycling können kleine ergonomische Veränderungen große Auswirkungen haben. Sitzposition, Druckverteilung und Oberkörperhaltung spielen bei mehrtägigen Belastungen eine wichtige Rolle. Solche Anpassungen sollten jedoch immer individuell erfolgen und idealerweise professionell begleitet werden.
Zusätzlich nutzte Basti unterwegs das OrthoMechanik Sonic, um die beanspruchte Muskulatur im Schulter- und Nackenbereich gezielt zu lockern. Gerade bei langen Belastungen auf dem Zeitfahrrad können hohe Spannungen im oberen Rücken und Nacken entstehen. Hochfrequente Schallwellen können dabei unterstützend eingesetzt werden, um verspannte Muskelbereiche kurzfristig zu entspannen.
Was das Schallwellengerät von OrthoMechanik besonders macht
Das OrthoMechanik Sonic überzeugt durch hochfrequente Vibrationen statt starker Stöße. Ob empfindliche Körperstellen oder tiefer liegende Verspannungen: Mit einer Auswahl an 5 austauschbaren Aufsätzen lässt sich jede Muskelgruppe gezielt und individuell behandeln. Sie arbeitet angenehm leise und erreicht bis zu 7.000 Vibrationen pro Minute, verteilt auf 5 Intensitätsstufen. Jede Stufe ist dabei auf ein spezifisches Anwendungsziel abgestimmt.
Dank einfacher Handhabung, kompaktem Design und einer Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden ist das OrthoMechanik Sonic ein flexibler und mobiler Begleiter – ideal für den Alltag. Wer nach einer sanften, aber effektiven Alternative zur klassischen Massagepistole sucht, findet mit dem OrthoMechanik Sonic eine durchdachte und vielseitige Lösung.
Schlafmangel & mentale Tiefpunkte
Die schwierigste Phase begann in der letzten Nacht der Tour. Basti beschreibt diesen Abschnitt als absoluten Tiefpunkt:
„Ich war maximal am Ende. Komplett zerstört.“
Trotz Koffeinprodukte und kurzer Powernaps wurde es zunehmend schwieriger, wach zu bleiben. Der Schlafentzug wirkte sich sowohl körperlich als auch mental deutlich aus.
Zwischen Sebastian und Teamchef Philip kam es in dieser Phase sogar zu Spannungen innerhalb der Crew. Rückblickend schildern beide diese Situation jedoch offen und reflektiert. Denn kurz danach folgte eine der stärksten Leistungsphasen der gesamten Tour.
Schlafmangel kann die Konzentration und Reaktionsfähigkeit erheblich beeinflussen. Deshalb spielte auch die Sicherheit des gesamten Teams eine zentrale Rolle. Sowohl Fahrer als auch Crew mussten regelmäßig kurze Schlafpausen einlegen, um Risiken im Straßenverkehr zu reduzieren.
Ein Sturz bei hoher Geschwindigkeit
Während der Fahrt kam es außerdem zu einem Sturz bei etwa 35 bis 40 km/h. Glücklicherweise blieb es laut Sebastian bei vergleichsweise leichten Verletzungen und Materialschäden. Trotzdem wurde dem gesamten Team in diesem Moment erneut bewusst, wie schnell Situationen im öffentlichen Straßenverkehr kritisch werden können.
Interessant war dabei vor allem, dass die eingesetzte Kleidung offenbar größere Hautverletzungen verhindern konnte. Die Hose wurde beschädigt, riss jedoch nicht vollständig auf. Solche Erfahrungen zeigen, wie wichtig Materialwahl und Vorbereitung im Ultracycling sein können, auch wenn sie Unfälle natürlich nicht verhindern können.
Gegenwind & das Ziel vor Augen
Nach mehreren Tagen nahezu ohne echten Schlaf erreichte das Team schließlich Tarifa im Süden Spaniens. Dort warteten jedoch noch einmal extreme Bedingungen. Laut Basti herrschte massiver Wind mit Böen, die das Filmen teilweise unmöglich machten. Sogar ein Mikrofon ging durch den Wind verloren. Am Ende stoppte die Zeit bei:
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4 Tagen
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21 Stunden
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30 Minuten
Eigentlich war geplant, anschließend noch mit der Fähre nach Afrika rüberzusetzen. Aufgrund der Rückreise der Crew blieb dafür jedoch keine Zeit mehr. Trotzdem fühlte sich das Projekt für alle Beteiligten wie ein Erfolg an.
„Es war gleichzeitig das Anstrengendste und Geilste, was wir bisher gemacht haben.“
Das nächste Ziel: Race Across America (RAAM)
Für Basti war die Fahrt nicht nur ein Extremprojekt, sondern auch eine wichtige Vorbereitung auf kommende Supported-Rennen in Amerika. Die Erfahrungen aus der Fahrt von Köln nach Tarifa sollen dabei helfen, Abläufe, Teamstrukturen und Strategien weiter zu optimieren. Besonders deutlich wurde dabei:
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wie wichtig Teamkommunikation ist
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wie entscheidend Schlafmanagement sein kann
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wie schnell kleine Fehler große Auswirkungen haben
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wie stark mentale Belastung die Leistung beeinflusst
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Wie viele Kilometer ist Sebastian Trimborn gefahren?
Sebastian Trimborn legte insgesamt rund 2450 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. -
Wie lange dauerte die Fahrt mit dem Rad?
Die Tour dauerte etwa 4 Tage, 21 Stunden und 30 Minuten. -
Was bedeutet Supported Ultracycling?
Beim Supported Ultracycling wird der Fahrer von einer Crew unterstützt, zum Beispiel durch Verpflegung, Navigation oder Materialmanagement. -
Welche Herausforderungen gab es während der Supported Ultracycling-Tour von Sebastian Trimborn?
Unter anderem: Schlafmangel, Hungerast, Nackenschmerzen, Sturz, starke Erschöpfung, organisatorische Herausforderungen, schwierige Wetterbedingungen.
Fazit
Sebastian Trimborns Fahrt von Köln nach Afrika zeigt eindrucksvoll, wie komplex und belastend mehrtägige Ultracycling-Projekte sein können. Konflikte, Erschöpfung und Fehler gehören bei solchen Projekten genauso dazu. Dabei geht es nicht nur um körperliche Leistung. Entscheidend sind vor allem:
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mentale Stabilität
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Selbstmanagement
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Teamarbeit
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Anpassungsfähigkeit unter Belastung
Respekt an Basti und das gesamte Team für dieses außergewöhnliche Projekt und die bemerkenswerte Leistung. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg für die nächsten Herausforderungen auf zwei Rädern!


